Twyfelfontein - Dia-Faszination-Natur-Afrika

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Twyfelfontein – Faszinierende Felszeichnungen in traumhafter Kulisse

 

Neben dem Besuch eines traditionellen Dorfes gehören die Felszeichnungen bei Twyfelfountein
zu den kulturellen Höhepunkten einer Namibia-Reise.

Als 1947 weiße Farmer in dem Tal siedelten, fanden sie die wiederholt versiegende Quelle nicht zuverlässig.
Daher stammt der Name „Twyfelfontein", der in Afrikaans „zweifelhafte Quelle" bedeutet.

Die Felszeichnungen gehören zu den ältesten in Afrika und wurden von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt.

Um die Felsmalereien zu schützen, dürfen sie nur noch auf geführten Touren besichtigt werden.

Wir schauen am 7. Oktober 2013 gleich nach dem Besuch des nur 10 km entfernten Damara Living Museum
bei Twyfelfontein vorbei.

Der Parkplatz ist um 16 Uhr gut gefüllt und kurz vor uns ist ein Reisebus angekommen.

Traumhafte Umgebung

 

Also machen wir nur einige Fotos von der traumhaften Umgebung und verschieben die Felszeichnungen
auf den nächsten Morgen – in der Hoffnung, dass es da noch ruhiger ist.

Am nächsten Tag ist es stark bewölkt ohne Sonne und wir sind froh über die sonnigen Landschaftsaufnahmen
vom Vortag.

Informative Tour zu den Felszeichnungen

 

Wie erwartet hält sich der Andrang kurz nach 8 Uhr noch in Grenzen.

Wir schließen uns einem holländischen Paar an und machen uns mit unserem Guide Elizabeth auf den Weg.
Die Tour dauert 45 Minuten und führt über teilweise felsiges Gelände zu acht Fundstätten.

Obwohl die Gravuren zwischen 2.000 und 6.000 Jahre alt sind, ist vieles noch sehr gut erkennbar.

Viele Zeichnungen stellen Tiere dar, die gesichtet oder erlegt wurden.

Andere geben Hinweise auf permanente Quellen, die in dieser trockenen Umgebung sehr wichtig sind (Bild rechts).
Das erklärt auch die Abbildungen von Giraffen, die als Regenmacher betrachtet wurden, weil sie mit ihren langen
Hälsen aus den Wolken trinken und damit Regen auslösen könnten.
Im Oktober 2013 hat es im Damaraland fast zwei Jahre nicht mehr geregnet.
Die wenigen Tropfen am Morgen sind buchstäblich nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Zu den Höhepunkten zählt natürlich der Lion Man, der einen Schamanen darstellt (Bild links).

Wir sind sehr beeindruckt von den Felszeichnungen und den Ausführungen unseres Guides,
der es sichtlich Freude bereitet, uns die Kultur ihrer Vorfahren nahe zu bringen.

Um 9:45 Uhr brechen wir vom zweiten kulturellen Höhepunkt zum nächsten offiziellen Höhepunkt
unserer Namibia-Reise auf – zu der beeindruckenden Tierwelt im Etosha Nationalpark.

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