Game Drive im Chobe NP - Elefanten - Dia-Faszination-Natur-Afrika

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Game Drive im Chobe Nationalpark – Wenig Sonne – viele Elefanten

Bildergalerie (ohne Elefanten)
Bildergalerie Landschaft (mit Gewitterstimmung)

 

In Kasane gehen wir zum ersten Mal im Leben zu einem KFC (Kentucky Fried Chicken) –
und das nach zehn USA-Reisen.   

Natürlich macht es wenig Sinn, jetzt wieder 20 km ins Senyati Camp zurück zu fahren.

Also starten wir um 14 Uhr in unseren letzten großen Game Drive.
Eigentlich ist das keine optimale Zeit zum Tiere beobachten.

Das Wetter ist auch nicht optimal, sondern wieder total bewölkt und ohne Sonne.
Aber gerade dieses bescheidene Wetter hat uns in den letzten Wochen grandiose Tiererlebnisse beschert.
Und genau so ist es auch heute.

Elefanten und Hippos an Land

 

Endlich sehen wir auch die unzähligen Elefanten, für die der Chobe Nationalpark berühmt ist,
nachdem sie sich am Tag zuvor ziemlich rar gemacht haben.

Genau wie bei der Bootstour am Vortag sind auch heute wieder Hippos an Land – und zwar Dutzende.

Das verdanken wir sicher auch dem bewölkten Himmel und den relativ gemäßigten Temperaturen.

Große Tiere wie Nilpferde und Elefanten trocknen sehr schnell aus.
Wenn die Sonne herunter brennt, findet man sie entweder im Wasser oder im Schatten von Bäumen –
aber nicht auf offenen Flächen wie hier – also förmlich auf dem Präsentierteller.

Wir sind total begeistert und beneiden auch die vielen Tierfreunde, die heute auf den unzähligen Booten
unterwegs sind und natürlich noch näher ran kommen als wir.

Dafür konnten wir gestern Manfreds geliebte Krokodile in der Sonne fotografieren.  
Da sehen sie natürlich gleich viel besser aus – auch wenn das für Kroko-Phobiker keine große Rolle spielt.

Wir freuen uns über die sonnigen Fotos von gestern und die vielen Tiere von heute,
die zu einer Zeit unterwegs sind, in der wir das eigentlich nicht erwarten haben.

Hier ein kurzer Überblick über die Sichtungen auf unserem Game Drive:

  • Drei Sables (Rappenantilopen)   

  • Viele Elefanten und zwei Warzenschweine

  • Viele Impalas und zwei Warzenschweine

  • Giraffe, die über die Piste läuft, gleichzeitig einige Elefanten auf der anderen Seite

  • Mehrere Elefantenherden und zwei Giraffen am Fluss

  • Weitere Elefanten und Kudus

  • Viele Elefanten und fünf Hippos auf der anderen Flussseite

  • Hunderte von Impalas

  • Verschiedene Vögel

Um 15:15 Uhr sehen wir ca. zehn Giraffen.
Einige laufen über die Piste, eine macht im Sitzen seltsame Verrenkungen, die ich scherzhaft mit Gymnastik-Übungen vergleiche.

Um 15:30 Uhr laufen einige Elefanten zwischen zwei Game Drive-Fahrzeugen und einem weiteren Fahrzeug über die Piste.

Um 15:40 Uhr sitzen drei Büffel neben der Piste.

Gegen 16 Uhr kommt die Sonne zwischen den dichten Wolken zum Vorschein, aber es sieht nach Gewitter aus.

Einmalige Erlebnisse mit Elefanten

 

Ich verzichte aufs Fotografieren und lehne mich zurück, damit Manfred filmen kann.

Das ist noch beeindruckender als die Büffelherde, die uns 1997 am Abend im Yellowstone Nationalpark auf der Straße entgegen gekommen ist.

Wir können kaum glauben, dass das hier wirklich passiert und wir nach drei Wochen immer noch Steigerungen erleben.

Wenig später kommt eine andere Herde Elefanten vom Fluss in Richtung Piste.
Diesmal besteht keine Gefahr, dass wir im Sand stecken bleiben könnten wie vor einigen Tagen
im Bwabwata Nationalpark im Caprivi.  

Einige Tiere laufen zwischen den Autos durch.

Die nächsten Elefanten stehen vor einem der vielen Hausboote, die auf dem Chobe unterwegs sind.

Dann stehen wieder mehrere Elefanten auf der Piste.

Ich nutze den Zwischenstopp für ein paar Notizen.

 
 

Dann beginnt eine Elefantenkuh, ein Jungtier zu säugen – mitten auf dem Weg (Video).
Immer wieder laufen Artgenossen vor und hinter den beiden vorbei, während das Kleine ungestört weiter trinkt.

Einen kurzen Moment erinnert uns diese Szene an die Grizzlybärin, die mit ihrem Jungtier am Abend auf einer Brücke saß,
als wir im im Katmai Nationalpark in Alaska im Juli 2001 zusammen mit mehreren anderen Tierfreunden vom Bear Viewing
zum Campingplatz zurück gehen wollten.  
Damals wurde es langsam empfindlich kalt und wir waren alle froh, als die beiden endlich den Weg frei machten.
Sonst hätten wir im Freien übernachten müssen.    

Bis vor kurzem waren für uns die Bären an den Brooks Falls im Katmai Nationalpark in Alaska unsere aufregendsten Tiererlebnisse und sie werden sicher immer zu unseren eindrucksvollsten Tiererlebnissen gehören.   

Aber die afrikanische Tierwelt toppt einfach alles.

Schon wieder ein Gewitter

 

Um 16:15 Uhr fängt es zu blitzen an.
Uns ist schon länger bewusst, dass ein Gewitter aufzieht. Das ist ja auch nicht das erste Mal in diesem Urlaub.

Nach den vielen grandiosen Tiererlebnissen in den letzten zwei Stunden fällt es uns nicht schwer,
unseren letzten Game Drive im Chobe Nationalpark vorzeitig abzubrechen.

Und so fahren wir gegen 17 Uhr zum Senyati Safari Camp zurück, wo wir am Abend zum letzten Mal
dramatische Szenen am Wasserloch beobachten.
 

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