Ngepi Camp - Dia-Faszination-Natur-Afrika

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Ngepi – Hippes Camp mit Happy Hippos und tierischen Frühstücksgästen

Am 15.10.2015 beziehen wir gegen 14 Uhr  im hippen Ngepi Camp im Caprivi (Sambesi Region)
wieder unseren „Stammplatz" ganz hinten - mit den Happy Hippos vor unserer Campsite.

Als wir in der Küche die Veggie-Burger für unseren verspäteten Lunch abholen, lese ich auf einem Schild:
„Vegetarier ist ein alt-indianisches Wort für schlechte Jäger". Das passt ja perfekt !
Mir fallen wieder Manfreds „Jagdkünste" bei den San und den Pavianen im Ihaha Campsite im Chobe Nationalpark ein.  

Im Ngepi Camp hängen überall so coole Sprüche rum, natürlich auch in der Rezeption und in der Bar.
Und es hängen auch coole Typen rum, auch ältere Semester wie der freundliche Herr aus Südafrika,
der uns sofort fragt, wie uns diese extreme Hitze gefällt. Ein  paar Grad weniger würden reichen.
Er sieht es genauso.

Netter Plausch mit Paar aus Südafrika

 

Nach dem Essen gesellen wir uns zu ihm und seiner Frau auf die Plattform am Fluss,
wo gerade die Teilnehmer der Nachmittags-Bootstour ihre obligatorischen Schwimmwesten anlegen.
Es sind auch Verwandte des südafrikanischen Rentnerpaars dabei.
Denen ist das Ganze zu abenteuerlich und sie begnügen sich mit einem Video der Vorbereitungen.
Uns reichen die beiden Bootstouren auf dem Chobe und mit Dan auf dem Kwando.
Und die Ngepi-Tour von 2013, die wirklich Spaß gemacht hat, wenn auch nicht allen Passagieren.

Krueger Nationalpark versus Etosha Nationalpark

 

Wir plaudern ein wenig über unsere bisherigen Urlaubserfahrungen.
Auch die beiden Südafrikaner hatten „incredible sightings" im Etosha Nationalpark und können kaum fassen,
was sie da alles zu sehen bekommen haben.
Uns geht es genauso. Die Tiererlebnisse der letzten Wochen toppen unsere erste Namibia-Botswana-Reise 
noch um einiges.

Manfred fragt, was besser ist: Krueger Nationalpark oder Etosha ?
Das kann man nicht vergleichen. Die beiden lieben Krueger, mit den tollen Landschaften und den vielen Bäumen.
Dann werden ihnen die Parks im Caprivi (Sambesi Region) und der Chobe Nationalpark sicher auch gut gefallen.

Aber von den Tiererlebnissen schlägt der Etosha Nationalpark alles.  
Das hören wir gern. Also war es die richtige Entscheidung, noch einmal  hierher zu kommen.
Aber das wussten wir auch vorher schon.

Schweizer Gründlichkeit am Campingplatz

 

Nach einem netten und angeregten Gespräch ziehen wir uns auf unseren Campingplatz zurück.

Auf dem Nachbarplatz sitzt ein Paar aus der Schweiz beim Essen.
Langsam amüsiert es uns, dass wir seit dem Etosha Nationalpark überall auf Schweizer treffen.
Es amüsiert uns auch ein wenig, dass unsere Nachbarin nach dem Essen die Koffer aus dem
Auto holt und fein-säuberlich mit einem feuchten Tuch abwischt.
Die Schweizer Gründlichkeit passt irgendwie nicht so recht in dieses hippe Camp mit den coolen
Sprüchen und originellen Sanitäreinrichtungen. Das Ngepi Camp ist eigentlich sowieso eher auf
ein jüngeres und vielleicht auch weniger Ordnungs-liebendes Publikum ausgerichtet.

Wir würden jederzeit wieder ins Ngepi Camp fahren

Wir fühlen uns hier trotzdem sehr wohl. Deshalb sind wir auch wieder hergekommen.

Die Hippos vor unserem Platz sind natürlich auch wieder da und sorgen dafür, dass uns nicht langweilig wird.

Von einer Sandbank im Fluss dringt Musik zu uns. Hier beobachten einige einheimische Kinder und Jugendliche
die imposanten Flussbewohner aus nächster Nähe.

Nach dem malerischen Sonnenuntergang beschließen wir unseren letzten Camping-Aufenthalt
in diesem Urlaub mit einem Getränk auf der Plattform am Fluss, schützen uns mit Insektenspray
gegen die lästigen Moskitos und lauschen dem Grunzen der Hippos, das auch in der Nacht nicht verstummt.

Aber das gehört im Ngepi Camp einfach dazu.
Genau wie die originelle Einrichtung, coole Sprüche und ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein:
„We love our grass and we love our children. Please don’t park on none of them".
Wer nicht auf dem Rasen parkt, zahlt weniger fürs Campen.

Wieviel wir genau wofür bezahlt haben, wissen wir nicht.
Aus Umweltschutzgründen verzichten wir auf den Ausdruck unserer Rechnung und geben
stattdessen unsere E-Mail-Adresse an. Auf die Mail mit der Rechnung warten wir vergeblich.
Aber im Urlaub sollte man das nicht so genau nehmen. Wir würden trotzdem wieder ins Ngepi Camp fahren.

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