Rhinos und Elefanten am Wasserloch hinter Okaukuejo Camp - Dia-Faszination-Natur-Afrika

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Wasserloch am Okaukuejo Camp – Treffen der Alphatiere – Teil 2

Nach dem einzigartigen Erlebnis am Wasserloch Nebrownii sind wir total aufgeregt und würden
am liebsten nur noch relaxen.  

Aber es ist unser letzter Abend im Okaukuejo Camp und das Wasserloch hinter dem Camp gehört
zu den offiziellen Hauptattraktionen im Etosha Nationalpark.

Also gesellen uns wir nach Sonnenuntergang zu den unzähligen Deutschen, die angespannt warten,
dass sich endlich etwas tut.
Der Landsmann, der kurz nach uns ankommt, bringt es auf den Punkt: „Was sehen wir ? Nichts !"
Bei Tieren muss man eben ein wenig Geduld mitbringen. Die zahlt sich auch heute wieder aus.

Nach einiger Zeit kommen zwei Rhinos. Unsere Landsleute sind begeistert.
Für uns ist das das dritte Big Five innerhalb weniger Stunden und auch nicht das erste Rhino
innerhalb der letzten paar Tage. Und so bleiben wir ein wenig gelassener.
Vor allem weil die beiden Nashörner am Wasserloch stehen und nicht neben unserem Auto
und ein schützender Zaun dazwischen ist.

Elefanten stehlen den Rhinos die Schau

 

Kurz darauf marschieren ca. 30 Elefanten ein – mit einigen sehr kleinen Jungtieren.
Von den Rhinos ist nichts mehr zu sehen und vermutlich denkt auch gar keiner mehr an sie.
Elefanten stehlen anderen Tiere fast immer die Schau - s. Olifantsbad 2013.
Da haben sie das sogar bei einem Löwenrudel direkt neben dem Parkplatz geschafft.

Irgendwann entdecke ich die Rhinos ziemlich weit hinten im Wasser.
Kurz darauf kommen zwei weitere Rhinos an, eine Mutter mit ihrem Jungen.
Das haben wir auch noch nie gesehen. Zum Fotografieren ist es mittlerweile viel zu dunkel.
Wir wollen auch nur noch beobachten und den Abend ausklingen lassen.
Fotografiert haben wir heute schon genug.  

Elefant verjagt Rhino-Mutter mit Kind

 

Was sich dann abspielt, hätten wir vermutlich auf die Schnelle gar nicht mehr in den Kasten gekriegt -
so überrascht sind wir: Als die beiden Rhinos ankommen, gehen die Elefanten in alle Richtungen weg.
Seltsam: Von den Löwen haben sie sich nicht beeindrucken lassen drei Stunden zuvor.   
Aber da waren auch nicht so viele ganze kleine Jungtiere dabei.

Dann läuft einer der Elefanten auf die beiden Rhinos zu. Angriff.
Die Rhino-Mutter-Kind-Gespann ergreift die Flucht und rennt direkt an uns vorbei.
Der Elefant hinterher.
Der Verfolger dreht um und trabt hinter seiner Herde her, die in aller Ruhe vom Wasserloch abzieht.
Die beiden Rhinos haben das Wasserloch für sich.
Nachdem sie ihren Durst gestillt haben, wird das Kleine noch gesäugt.
Ein einmaliger Anblick, den wir zum ersten Mal sehen.

Dann bietet sich uns wieder dasselbe Bild wie bei unserer Ankunft: Wir sehen nichts.

Für heute haben wir mehr als genug gesehen. Also kehren wir gegen 21 Uhr zu unserem Platz zurück.

Und da sehen wir etwas, was wir lieber nicht sehen würden: Unser linker Hinterreifen verliert Luft.

Für heute hatten wir genug Aufregung. Ums Auto kümmern wir uns am nächsten Tag.

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