Deadvlei - Wanderung - Dia-Faszination-Natur-Afrika

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Namib > Sesriem - Namib 2015

Sossusvlei – Deadvlei – Grandiose Landschaften, Tiere und Konditionsprobleme

Eigentlich wollten wir bei unserem zweiten Besuch in Sesriem den Sonnenaufgang bei Deadvlei erleben.

Aber mir ist die Aufregung der ersten Tage auf den Magen geschlagen und so lassen wir es lieber
ein wenig ruhiger angehen.

Als das innere Gate geöffnet wird, geht es auf der Straße nach Sossusvlei zu wie auf der Autobahn.
Wie jeden Morgen liefern sich wieder ein paar Hundert Individualisten wahre Rallys.
Ab 7 Uhr kommen noch die vielen Naturfreunde dazu, die außerhalb des Nationalparks übernachtet haben
und nun Richtung Sossusvlei und Deadvlei strömen, viele auch in Reisebussen.

Der Sonnenaufgang bei Deadvlei ist sicher ein tolles Erlebnis.
Aber unter diesen Umständen schauen wir uns dieses wirklich sehenswerte Gebiet lieber etwas später an,
wenn die Besuchermassen schon wieder abgezogen sind und sich mein Magen wieder etwas beruhigt hat.

 

Genau wie am Tag zuvor leisten uns auch heute wieder Springbocks und Oryxe Gesellschaft.
Später halten uns wieder zahlreiche Tiere vom zügigen Vorankommen ab.
Aber wie gesagt: Wir sind in erster Linie wegen der Tierwelt hier, die der grandiosen Landschaft
der Namib-Wüste noch einen zusätzlichen Reiz verleiht.  

Offroad-Fahren für landschaftlichen Höhepunkt

 

Die letzten 5 km bis Sossusvlei müssen wir auf einer tiefsandigen Piste zurücklegen.

Eine blonde Frau schaufelt gerade ein Auto frei. Steckenbleiben hier an der Tagesordnung.
Da kommen Erinnerungen an Caprivi (Sambesi Region) 2013 auf.
Nur waren wir da allein im Hinterland des Bwawata Nationalparks unterwegs, in einem Gebiet,
in dem es Löwen und Büffel gibt.
Und Elefanten, die sich ausgerechnet auf den Rückweg vom Fluss machen, als wir zurückfahren.

Das kann uns hier nicht passieren.
In den Dünen trifft man nur harmlose Tiere an, die allerdings durchaus für Gänsehaut-Momente sorgen können,
wenn sie plötzlich vors Auto laufen.

Die größere Gefahr geht aber sicher von den unzähligen Touristen aus aller Welt aus,
die sich auch nach Sonnenaufgang noch Rallys in der Tiefsandpiste liefern.
Manfred manövriert unseren Toyota Hilux souverän durch die 5 km lange 4*x4-Piste.
Wirklich Spaß macht das nicht.
Der Weg ist nicht überall das Ziel.
Hier ist er es definitiv nicht – vor allem, wenn der Magen eh schon ein wenig rumort.
Aber am Ende der Fahrt erwartet uns einer der landschaftlichen Höhepunkte unserer Reise.

Bei Hitze kann auch eine kurze Wanderung zur Herausforderung werden

Die 1,1 km lange ca. 20-minütige Wanderung zu Deadvlei wird bei 38 ° C in der Sonne zu einer echten Herausforderung.
Wie erwähnt habe ich am Vortag und auch am Morgen etwas Probleme mit dem Magen.
Die gehen natürlich auf die Performance und ich habe auf dem Rückweg plötzlich massive Kreislauf-Probleme.
Für solche Fälle habe ich immer pflanzliche Tropfen in meiner Kameratasche. Die liegt leider im Auto.
Ich schaffe den Rückweg auch ohne Notfalltropfen.

Den geplanten Aufstieg auf Big Daddy – die höchste Düne im Namib-Naukluft Nationalpark -
haben wir bereits am Morgen aufgegeben.
Vermutlich würde ich es heute nicht einmal auf Düne 45 schaffen.
Diese Wanderung und der Sonnenuntergang gehören 2013 zu den landschaftlichen Höhepunkten
unserer ersten Namibia-Reise. Dafür blieb damals keine Zeit für den Sesriem Canyon.  

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