Schlechte Pisten und Paviane an Rest Area in Chobe NP - Dia-Faszination-Natur-Afrika

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Chobe Nationalpark – Nicht  jeder Game Drive kann ein Volltreffer sein

Nach den aufregenden Tiererlebnissen bei unserem Game Drive am Vormittag und den fast noch aufregenderen
am Campingplatz am Nachmittag starten wir am 13.10.2015 um 15:30 Uhr bei 39 ° C im Schatten und zunehmender
Bewölkung in unseren zweiten Game Drive im Chobe Nationalpark.

Auf dem Campingplatz schlagen wir noch einen Pavian in die Flucht, der gerade einem anderen Camper
das Leben schwer macht. Vor fahrenden Autos haben sie scheinbar mehr Respekt als vor geparkten Autos
und ihren Insassen.  

 

Zwei Kudus, weitere Antilopen, Giraffen und Elefanten am Fluss sorgen für angenehmere Tiererlebnisse.

Erinnerungen an grandiose Erlebnisse mit Elefanten im Oktober 2013

Wir wählen eine andere Route als am Vormittag.
Im Oktober 2013 hatten wir hier ganz grandiose Erlebnisse mit Elefanten:
Eine große Herde ist direkt an unserem Auto vorbei gewandert – einer nach dem anderen.
Kurz darauf sind mehrere Elefanten über die Piste gelaufen. Direkt vor unserem Auto.
Und vor und hinter der Elefantenkuh, die mitten auf der Piste ihr Junges gesäugt hat.

Natürlich erwarten wir nicht ernsthaft, dass das diesmal wieder genauso passiert.

Extrem schlechte Piste und kaum Tiere

 

Aber es kann durchaus interessant sein, einen anderen Teil des Parks zu erkunden.
Kann. Muss aber nicht.
Heute ist es alles andere als interessant.
Die Waschbrettpiste ist in extrem schlechten Zustand.
Teilweise müssen wir auch wieder Passagen mit sehr tiefem Sand bewältigen.

Abgesehen von drei Büffeln, die im Schatten stehen, sind außer uns nur die üblichen Verdächtigen unterwegs:
Einige Kudus, viele Zebras auf der gegenüberliegenden Flussseite, also weit weg, drei Warzenschweine und –
last but not least – Paviane. Auf die könnten wir heute gut verzichten.
Aber lieber hier als am Campingplatz.

Irgendwann sehen wir nur noch Bäume. Die Landschaft wird immer eintöniger und irgendwie trostlos.
Bei einem Schild, das die Parkgrenze anzeigt, drehen wir um.
Heute sind nicht einmal Paviane am Picknickplatz. Nicht dass wir uns das wünschen würden.
Aber es ist ungewohnt, im Chobe Nationalpark so gar kein Lebewesen zu sehen, auch keine anderen Fahrzeuge.

Ohne große Hoffnung geben wir im Navi die Koordinaten für die Stelle ein, an der wir am Vormittag unseren einzigen Leoparden gesehen haben.
Wie erwartet ist auch er nicht zu sehen.

Pavian-Invasion an der Picknick-Area

 

Dafür machen sich die Paviane gegen 17 Uhr wieder auf den Weg zur Picknick-Area.
Eine ganze Kolonne. Eher eine Invasion.
Eigentlich wollte ich das gerne filmen.
Aber nach dem Pavian-Invasion von heute Mittag ist mir nicht mehr danach.  
Die Pavian-Invasion am Campingplatz sollte uns erst noch bevorstehen, am nächsten Morgen.
Aber dazu später.
Manfred hat auch keine Lust auf ein Video mit unseren Erzfeinden.
Also fahren wir weiter.

Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt.
Wir sind mindestens eine Stunde in der Pampa herum gegurkt.
Auf einer wirklich schlechten Rüttelpiste. Und haben echt gar nichts gesehen.
Aber es kann nicht jeder Game Drive ein Volltreffer sein wie der am Morgen.  

Schreck lass nach ! Ein Elefant neben dem Auto

Dann tauchen endlich wieder ein paar Elefanten auf.

Einer kommt plötzlich aus dem Busch und sehr nah an unser Auto heran.
Wir erschrecken gewaltig. Der Elefant vermutlich auch.
Das hatten wir auch schon einmal. Im Oktober 2013 im Bwawata Nationalpark im Caprivi (Sambesi Region).
Kurz darauf sind wir dann im Sand stecken geblieben und wären beim Weiterfahren fast mit einer Elefantenherde kollidiert.
Nein, momentan bin ich echt nicht gut drauf.

Den Elefanten, die etwas weiter vorne zu ihren Artgenossen am Fluss gehen, kommen wir nicht in die Quere.

Die vielen Zebras, die kurz darauf über die Piste laufen, stellen auch keine Gefahr dar.
Rechts sind noch mehr. Die bleiben aber stehen.

Die Löwen sind weit weg

 

Das Löwenrudel, das am Vormittag unter einem Baum gelegen hat, hält sich nun auf der anderen Seite der Piste auf.
Aber leider viel weiter weg als am Vormittag.
Hier haben wir den Zeitpunkt des Aktiv-Werdens und den Aufbruch verpasst.

Dafür konnten wir das im Etosha Nationalpark beobachten.
Und später ein weiteres Rudel, das zu seinem Schlafplatz zurückgekehrt ist.

Wie gesagt: Nicht jeder Game Drive ist ein Volltreffer. Das ist ganz normal.

Laut Navi haben sind wir noch 45 km von unserem Campingplatz entfernt.

Wir wollen auf  diesen unwegsamen Pisten nicht bei Dunkelheit fahren, sofern es sich vermeiden lässt.
Und so machen wir Platz für weitere Fahrzeuge, die sich zu den Game Drive-Fahrzeugen gesellen,
die schon von weitem anzeigen, dass es hier etwas Interessantes zu sehen gibt.
Nur ist das für uns nach den grandiosen Erlebnissen der letzten Tage und Wochen am späten Abend
nicht mehr interessant genug.

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