Rundu - Shopping Mall - Samstag - Dia-Faszination-Natur-Afrika

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Shopping Mall am Samstag Vormittag - nur fast wie in den USA

Auf der Rückfahrt von Botswana nach Windhoek kommen wir Ende Oktober noch einmal in der Shopping Mall
in Rundu vorbei.
In der Mall geht es genauso geschäftig zu wie bei uns an einem Samstag Vormittag.

Weihnachtsmützen, ein Christbaum und Security am Ausgang

Bei Shoprite werden wir daran erinnert, dass in zwei Monaten Weihnachten ist.
Die Angestellten laufen mit roten Weihnachtsmann-Mützen herum.
Auf dem Weg zur Kasse wünscht ein großes Schild „Merry Christmas".
Der Christbaum gegenüber der Kasse blinkt in allen Farben.

Wäre da nicht die Security am Eingang, die unseren Einkaufszettel kontrolliert und einen flüchtigen
Blick in unsere Tüte wirft, könnten wir uns fast wie in einem amerikanischen Supermarkt fühlen.

Genau genommen sind wir das auch – Shoprite ist eine amerikanische Kette.

Trotzdem sind wir hier in Afrika.

Hippes Sportgeschäft mit internationalen Marken

Im Sportgeschäft gegenüber geht es nicht minder Amerikanisch zu.
Im Schaufenster sind alle führenden Marken von Nike bis Levis vertreten und Manfred ersteht zwei
hippe T-Shirts für umgerechnet 25 €.
Verkäufer und Kundschaft sind nicht weniger hipp.
Der junge Mann an der Kasse ist gerade in ein angeregtes Gespräch mit einer attraktiven jungen Frau
mit hautengem Kleid und auffälligen Ohrringen verwickelt und muss erst vom Kollegen auf uns aufmerksam
gemacht werden.
Ein weiterer Kollege swingt locker mit den Dancefloor-Klängen aus den Lautsprechern mit,
die Einkäufer und Verkäufer bei Laune halten sollen.
Bei den Verkäufern scheint es zu funktionieren.

Auch das ist Afrika.

Zurück im "richtigen" Afrika

Wenige Minuten später ruft mir das Kind der Klofrau winkend „Hello !" zu, während seine Mutter den Boden
der Örtlichkeiten wischt, die so gar nicht zu diesem schicken Einkaufszentrum passen wollen.

Statt Türen gibt es Vorhänge.
Der Spülkasten liegt offen – wie so oft – und die Spültaste hat schon längst den Dienst quittiert.
Ich greife einfach beherzt rein und ziehe den Schwimmer hoch.
Die Spülung funktioniert – immerhin.
Den leeren Eimer unter dem Wasserhahn im einzigen Spülbecken ignoriere ich einfach.
Ich wasche mir die Hände trotzdem.

Draußen erwartet uns wieder die Security, die für 10 Namibia-Dollar (ca. 75 c) auf unser Auto aufpasst
und nebenbei auch die Leute verjagt, die sich einen Einkauf in der Mall nicht leisten können.

Wir sind wieder im richtigen Afrika.

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